Grundbesitzer und Hauseigentümer müssen für alle Schäden rund um ihr Grundstück oder Haus voll verantwortlich. Kommt es beispielsweise durch den Einsturz des Gebäudes zu Sach- oder Personenschäden muss der Hausbesitzer haften. Aber nicht nur durch den kompletten Einsturz, es reicht aus wenn sich Teile vom Haus lösen und dadurch Schäden entstehen. Selbiges gilt für ein unbebautes Grundstück. Grundstücke müssen so abgesichert werden, dass dort niemand zu Schaden kommt. Da man aber keine 24 Stunden am Tag über den Grundbesitz wachen kann, sollte man auf den Abschluss einer Haus und Grundbesitzerhaftpflicht nicht verzichten.
Hierzu gehören zum Beispiel auch das Schneeräumen und Streuen von Gehwegen. Auch wenn in einem Mietvertrag der Mieter zu dieser Streu- und Reinigungsarbeit verpflichtet ist, haftet bei Schäden trotzdem der Hauseigentümer. Ist keine Grundbesitzerhaftpflicht vorhanden, haftet der Eigentümer im schlimmsten Fall mit seinem ganzen Vermögen. Daher ist für Haus- und Grundbesitzer die Grundbesitzerhaftpflicht unerlässlich. Dabei lohnt es auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme zu achten. Empfehlenswert ist eine Summe von drei Millionen Euro.
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Ob und welche Baufinanzierung man sich leisten kann, das kann man mit einem Baugeldrechner ermitteln. Dazu braucht man die Bausumme, und der Baugeldrechner sagt dann, was man an Zins und Tilgung monatlich für die Baufinanzierung aufwenden muss. Günstiges Baugeld ist heute überall zu haben, sofern eben die Einkommensverhältnisse die monatliche Ratenzahlung für das Darlehen gestatten.
Ein Annuitätendarlehen entspricht dem üblichen Ratenkredit. Man zahlt genau festgelegte Raten für das Darlehen, die sowohl Zins als auch Tilgung enthalten. Diese Raten sind für die Dauer der Zinsbindung fest und deshalb kalkulierbar. Mit einer höheren Belastung muss man erst rechnen, wenn die Zinsen nach dem Ablauf der Zinsbindung neu festgelegt werden.
Die Baufinanzierung durch ein Annuitätendarlehen ist heute üblich. Sie hat den Vorteil, dass die monatliche Belastung am Anfang einen bestimmten Anteil des Einkommens verschlingt. Steigt das Einkommen beispielsweise durch Tariferhöhungen, so hat das auf das Annuitätendarlehen keinen Einfluss. Die Baufinanzierung durch günstiges Baugeld bleibt bis zum Ende der Zinsbindung fest. Das hat zur Folge, dass man dann wieder mehr Geld zur freien Verfügung hat.
Mit dem Baugeldrechner kann man ermitteln, wie lange man für das Darlehen zahlen muss. Dann kann man auch eventuelle Sondertigungen einplanen. Das ermäßigt die insgesamt zu zahlenden Zinsen und trägt entscheidend zur Laufzeitverkürzung bei. Allerdings können diese bei einem Annuitätendarlehen nur dann erfolgen, wenn sie konkret im Kreditvertrag vereinbart sind. Sonst kann man das Darlehen nur zum Ende einer Zinsbindung ganz oder teilweise zurückzahlen.
Günstiges Baugeld erleichtert die Baufinanzierung, und durch den Effekt, dass die Ausgaben für das Darlehen konstant bleiben, das Einkommen aber hoffentlich steigt, kann man die ursprüngliche Laufzeit verkürzen und die zu zahlenden Zinsen verringern.
Der Baugeldrechner zeigt diesen Effekt, in dem man einmal mit, ein anderes Mal ohne Sondertilgung rechnet. Oder man variiert einfach den Prozentsatz der anfänglichen Tilgung, den man ebenfalls angeben kann.
Ein Annuitätendarlehen mit einer vereinbarten Zinsbindung von beispielsweise zehn Jahren, einer sehr häufig gewährten Variante, kann nach Ablauf dieser Zeit ganz oder teilweise getilgt werden. Der Kredit bleibt allerdings sicher, man kann auch auf eine Sondertilgung verzichten. Nur muss man damit rechnen, dass die Kreditzinsen steigen, weil es zu diesem Zeitpunkt kein günstiges Baugeld mehr gibt.
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